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Bahnwärter Thiel



1 Der Titel des Buches ist „Bahnwärter Thiel“, und die Geschichte handelt sich um Thiel, der Bahnwärter. Die Katastrophe und die Visionen hat er in dem Bahnwärterhaus. Das Bahnwärterhaus ist die Scheidung der zwei Welten.



2 Thiel ist ein armer Mann. Er kommt gut zurecht mit Kindern. Er ist stark religiös überzeugt. Er ist pünktlich, ordentlich und geordnet. Er ist gutmütig, ordungsliebend und phlegmatisch. Er ist ein Mann der mit sich spaßen läßt, läßt die Predigten Lenes über sich kommen, reagiert nicht. Sondern wenn es den kleinen Tobias betrefft, ist er entschlossen und macht er Lene den Standpunkt klar. Aber nach einer Weile ist er zu stark abhängig von Lenes sexuelle Kraft. Doch liebt er seinen Sohn mehr als alles. Er ist sehr vereinsamt, weil er immer allein im Bahnwärterhaus ist. Das har er zu heiliger Gebiet Minnas erklärt, dort gedenkt er nur seine gestorbene Frau und dort bekommt er Visionen. Er versucht die zwei Welten auseinanderzuhalten; die Welt mit Lene zu Hause und die geistliche Welt mit Minna.



3 Das Hauptthema ist die Versuchung die reale, sinnliche Welt und die irreale, seelische Welt auseinanderzuhalten.



Wenn Thiels erste Frau, Minna, verstorben ist, laßt sie ihm einen Sohn, Tobias, zurück. Thiel heiratet erneut, da er sich nicht in der Lage sieht, sich an der Versprechung an Minna, Tobias zu versorgen. Lene bekommt nach einem Jahr auch einen Sohn, der ihr lieblicher wird. Seine zweite Frau Lene ist ihrem Außeren und ihrem Wesen nach das genaue Gegenteil von Minna und Thiel lebt mit ihr in einer gespannten Beziehung, und Thiel wird abhängig von Lenes sexueller Kraft. Thiel ist zwischen den beiden Polen seiner Existenz: er widmet in der Zeit der Berufsarbeit ausschließlich dem Gedenken Minnas, und schafft sich das notwendige Gegengewicht zur triebhaften Bindung an Lene, die die andere Hälfte des Tages ausfüllt. Thiel erklärt sein Wärterhäuschen und die Bahnstrecke, an der er arbeitet, insgeheim für geheiligtes Land. An einer Tage kehrt Thiel unerwartet zurück nach Hause und sieht wie Lene seinen geliebten Tobias züchigt. Thiel ist in seinem Innern erschüttert, aber sagt nichts, weil Lenes sexuelle Ausstrahlung zu stark ist. Wortlos kehrt er zurück zum Wärterhäuschen.

Zu Hause erzählt er Lene von dem Erwerb eines Ackers, der in unmittelbarer Nähe des Bahnwärterhaus liegt.

Wenn er an einem Abend im Bahnwärterhaus ist, brechen Selbstzweifel un Schuldgefüle in Thiel abrubt auf. Er such zuflucht in Visionen, in denen ihm seine erste Frau Minna als Mahnende erscheint. Thiel flüchtet sich mehr und mehr in die Erinnerung an de Verstorbene, je weniger er sich in seiner zweiten Ehe zurechtfindet.

An einem Tag begleitet Lene mit dem beiden Kindern Thiel um den Kartoffelacker zu bestellen. Dieses Ereignis hebt die Trennung zwischen den Räumen auf, führt Lene in die dem Andenken Minnas vorbehaltene Sphäre des Bahnwärtersdienstes. Infolge der Unachtsahmkeit Lenes wird Tobias vom Zug überfahren. Thiel verfällt in Wahnsinn. In der Nachte bringt Thiel Lene und seinen zweiten Sohn um, wird an der Bahnstelle gefunden und wird in die Irrenanstalt eingewiesen.



4. Diese Geschichte gehört zum Epik und ist einen Novelle., Sie ist eine psychologische Geschicht und füeinen kleinen Teil liebes. Weil die Liebe für seine gestorbene Frau und die sexuelle Abhängigkeit Lenes machen daß er zwei Welten, eine reale und eine irreale, Vergangenheit und Gegenwart, die geliebte und begehrte Frau, auseinander halten muß, und davor wird er wahnsinnig. Er versucht die moralistische Würde und Identität seiner Person zu wahren.

Die Geschichte wird naturalistisch erzählt, weil Determination eine wichtige Rolle spielt. Thiel konnte mit den ihn kennzeichenden Charaktereigenschaften nur so handeln, wie er gehandelt hat und dem Wahnsinn verfallen. Das war nicht seine eigene Wille, sondern die Wille der Milieu. Auch wird die Umwelt mit Genauigkeit beschrieben, kennzeichend für das Naturalismus. Die Geschichte besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil wird einen Hintergrund gegeben, die Situation zu Hause und im Bahnwärterhaus. Im zweiten Abschnitt folgen ausgedehntere Schilderungen des Tagesablaufs im Hause und entdeckt Thiel die Züchtigung von Tobias durch Lene. In dritten Abschnitt zucht Thiel zuflucht in Visionen, gescheht den Katastrophe, ermördet er Lene und seinen zweiten Kind und wird wahnsinnig. Die Aufbau ist chronologisch mit nur einigen Rückblenden aufs Vergangenes. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler verfaßt; man ist Zeuge der Geschichte, die Gefühle Thiel werden beschrieben von einem anderen Person als Thiel, der Erzähler weiß was er fühlt und denkt, weiß was früher passiert ist. Auch die Beschreibung der Umwelt gehört zu den Kennzeichen eines auktorialen Erzähler. Es gibt keine Dialoge in dieser Geschichte, es wird nur erzählt wie Thiel reagiert auf die Predigten Lenes, er sprecht nicht mit ihr. Ein wichtiges Symbol ist der Schienenstrang, weil dort die zwei Welten, in denen Thiel lebt, die reale und irreale, zusammen kommen. Es gibt verschiedene Gegensätze:

 Minna / Lene

 Relation mit Minna / Lene

 Bahnwärterhaus / zu Hause

 Seelische / Sinnliche Welt

 Thiels Verhalten bevor der Vision / nach der Vision

 erste Beschreibung des Vorbeifahrens des Zuges / zweite Beschreibung



5. In 1888, als das Buch erschien, entstand die Industrielle Revolution. Das bedeutete Dampfmaschinen, also auch der Zug, und das Proletariat. Thiel gehörte zum Proletariat, er arbeitete an einer Bahnstelle, un kam in den Kontakt mit dem Zug. Er erfährt den Zug als ein geradezu dämonisches Wesen, dessen Ungeheuerlichkeit, bestehend vor allem in Fülle und Intensität der Bewegungsabläufe. Die Naturbeschreibungen werden eingesetzt vor allem in Verbindung mit der Technik ( das Vorbeirasen des Zuges, das erste Mal akustisch, das zweite Mal dominierend optisch ). Thiel ist arm, weil er zum Proletariat gehört.



6. Dieses Buch gehört zum Naturalismus, weil die Natur als erfaßbare materielle Wirklichkeit dargestellt wird, die miet nahezu wissenschaftlicher Genauigkeit objectiv befaßt und beschrieben werden kann. Thiels Handlungen sind determiniert durch seine Natur; zie vr. 4. Der einfache Mensch steht in einer expandierenden Welt der Industrialisierung im Mittelpunkt.



7. G. Hauptmann hat immer Mitleid mit dem armen, einfachen, determinierten Bürger gehabt. In vielen seiner Bücher kann man das zurückfinden. Er war ein der wichtigsten Verfassers des Naturalismus.
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