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Titel

Der titel des Buches lautet: "Der Zug war pünktlich"



Autor

Der Autor ist Heinrich Böll. Am Ende gebe ich noch eine Quelle über ihn wieder.



Jahr der ursprünglichen Erscheinung

Das Buch ist in 1949 geschrieben worden. Es ist also auch deutlich wozu es dann geschrieben geworden ist. Böll erlebte selber das Grauen des Zweiten Weltkrieges als einfacher Soldat während der ganzen Länge des Krieges. Im Buch wird die bedrückende Situation der Deutschen Soldaten gegen Ende des bereits verlorenen und hoffnungslosen Krieges dargestellt.



Inhalt

Der Soldat Andreas, der wegen einer Verwundung Fronturlaub bekommen hat, fährt mit einem Zug zurück an die Front in Galizien (Polen). Bei der Abfahrt stellt er fest, daß er bald sterben wird, denn als er über seine Zukunft nachdenkt, bemerkt er, daß da nichts mehr ist.



Er macht mit zwei anderen Soldaten Bekanntschaft. Einer der beiden, den er den Unrasierten nennt, arbeitet in einer Reparaturwerkstatt nahe der Front, der andere, der Blonde, war in einer kleinen Geschützstellung in den Ssiwasch?Sümpfen stationiert. Die drei spielen Karten und betrinken sich, um sich die Zeit zu vertreiben.



Im Laufe der Fahrt erzählen beide eine Geschichte:



Der Unrasierte war von der Front zurückgekommmen und hatte seine Frau mit einem Russen im Bett erwischt. Daraufhin hatte er sein ganzes Geld genommen seine Sachen gepackt und war wieder in den nächsten Zug zurück zur Front gestiegen.



Der Blonde erzählt, daß der Hauptmann seiner Stellung verrückt gewesen war und einen Soldaten kaltblütig erschossen hatte, weil dieser sich nicht von ihm unterdrücken ließ. Die Leiche wurde in den Sumpf geworfen und in den anzufertigenden Bericht schrieb er, daß der Soldat sich seinen Befehlen widersetzt und ihn mit der Waffe bedroht hatte.



Andreas macht sich weitere Gedanken über sein Leben, daß er alleine sterben wird und kein Mädchen um ihn trauert. Dann erinnert er sich an einen Vorfall vor dreieinhalb Jahren: Während des Rückzuges in Amien, Frankreich, hatte er in die Augen eines Mädchens geblickt und diese nie wieder vergessen können. Oft hatte er gebetet, daß er dieses Mädchen wiedersehen und daß sie dann ihm gehören würde. Auch jetzt im Zug beginnt Andreas wieder zu beten, er sagt alle ihm bekannten Gebete auf, vor allem als sie die polnische Grenze überquert haben und ihm klar wird, daß er nie wieder den Himmel über Deutschland sehen wird.



Während des weiteren Verlaufes der Fahrt horchen sie anderen Soldaten zu, die noch zuversichtlich sind, daß der Krieg gewonnen werden kann, daß der Führer schon dafür sorgen wird. Auch die drei sprechen kurz darüber, bei ihnen ist es jedoch eher, um sich selbst zu beruhigen und zuversichtlicher zu stimmen, obwohl sie wissen, daß sie sterben werden.



In Przemysl steigen die drei aus, um mit einem zivilen Zug weiterzufahren. Sie fahren dann aber mit einem Zug nach Lemberg weiter, der sich verspätet hat, da sie dadurch in Lemberg eine ganze Nacht Zeit haben. In der Nacht hält der Zug mitten auf der Strecke an. Man stellt Posten auf, um sich vor eventuellen Angriffen von Partisanen zu schützen. Andreas hat Angst, daß er ebenfalls zur Wache eingeteilt wird, da er sein Gewehr bei seinem Freund Paul, einem Kaplan, vergessen hat und somit unbewaffnet ist. Der Zug wird schließlich von anderen Zügen mit SS?Angehörigen überholt, die nach Tscherkassy fahren. Der Unrasierte stellt fest, daß dort wahrscheinlich bereits alles verloren ist und die SS als "Kesselflicker" dorthingeschickt wird.



In Lemberg angekommen gehen die drei zuerst in ein Restaurant essen. Der Unrasierte bezahlt alles und erzählt, daß er auch das ganze Geld einer Hypothek mitgenommen hat, und alles ausgeben will.



In Lemberg begegnet er auch ein Mädchen, Olina. Sie wollte, wie auch Andreas, Pianistin werden, aber beiden war der Krieg dazwischengekommen.



Als Andreas ihr etwas erzählen will, ist sie zuerst skeptisch da, die Soldaten, die zu ihr kommen, immer nur über den Krieg reden, und daß alles, was man ihr erzählt hatte, an die Partisanen weitergegeben worden war. Sie meint, daß es sehr leicht wäre, von den Soldaten irgendetwas zu erfahren, da sie die Deutschen für ein sehr geschwätziges Volk hält.



Andreas bginnt schließlich, ihr von seiner Kindheit zu erzählen:



Er war bei einer Schwester seiner Mutter aufgewachsen, da sein Vater an einer Verletzung aus dem ersten Weltkrieg gestorben ist und auch seine Mutter bald darauf verstarb. Der Mann seiner Tante war ein bekannter Rechtsanwalt gewesen, der sehr viel Geld verdient hatte. Trotzdem waren sie immer sehr arm gewesen, da sein Onkel Alkoholiker war. Seine Tante jedoch hatte er gemocht. Sie hatte immer dafür gesorgt, daß trotz der Eskapaden des Onkels Geld und essen im Haus waren. Andreas fragt sich, wie es möglich war, daß seine Tante einen Mann wie den ihren lieben konnte, woraufhin Olina ihm erklärt, daß Liebe bedingungslos ist. Zu diesem Zeitpunkt hat sie sich bereits eingestanden, daß sie Andreas liebt.



Kurz darauf, als sie etwas zu essen holen will, hält Andreas sie zurück und sagt, daß er ohne sie nicht mehr leben kann. Er sagt jedoch nicht das er sie liebt, da dies einerseits stimmt, andererseits jedoch auch nicht.



Die beiden beschließen, im Wagen eines vorher angekommenen Generals zu fliehen und sich zu verstecken. Andreas will auch die beiden anderen mitnehmen und trotz Widerspruchs von Olina fahren die beiden mit.



Während der Fahrt wird der Wagen beschossen und fängt Feuer. Alle Insassen kommen ums Leben.



Quellen: - Eigene Zusammenfassung

- Literatur und Interpretation, seite 72,73,74 und 85-94 H.J.A. Fett, W.H.G. de Haan

- Der Rote Faden Tiesema



Der Titel

Der Zug war pünktlich, der Zug fährt zum Tod, und auch der Tod ist pünktlich, Andreas stirbt an Sonntagmorgen in Lemberg, genau wie er dachte (er glaubte daß er in Stryj sterben würde, wenn er eine halbe Stunde unterwegs war, aber so weit würde er nicht kommen). Er stirbt von einem Attentat, der verübt wurde auf dem Weg nach Stryj.



Der Titel hat eine tiefere Bedeutung bekommen. Am Anfang des Buches wird immer über den Zug gesprochen. Der Zug ist also ein Motiv. Immer wieder ist der Zug pünklich und der Hauptperson ärgert sich darüber.



Thema und Motive

Das Thema des Romans ist die Fahrt eines Urlaubers nach Polen, ein Fahrt, die ihn immer näher an das Ziel, die Front, und den Tod, fuhrt.



Die Motive des Romans sind:

- die Tod

- die Front

- der Zug

- die Zeit



Leitmotiv: das Madchen, daß er vor drieeinhalb Jahren in Frankreich gesehen hat.



Spannung

Man kann nicht sagen, daß das Buch wirklich spannend ist. Am Anfang ist es sogar langweilig zu nennen. Ich denke, man kann das Buch vergleichen mit der Kadenz des Zuges. Es geht so ziemlich und nichts besonderes geschieht. Nur der Gedanke "Bald bin ich tot, bald lebe ich nicht mehr.", und das immer wieder. Erst am Ende beginnt es wirklich spannend zu werden. Man ist gespannt, ob er wirklich sterben wird und wie er sterben wird. Also gibt es ein sehr unerwartetes Ende.



5 andere Titel für das Buch

5 andere Titel für "Der Zug war pünktlich" konnten sein:



- "Jezt leben, bald tot" Das ist das einziche was die Hauptperson denkt, immer wieder. Man könnte es ein Motiv nennen.



- "Zug zum Tode" Die Hauptperson weißt, daß der Zug ihn zum Tode führen wird. Das ist was ihn die ganze Zeit beschäftigt.



- "Front oder Frontal" Er denkt daß er am Front sterben wird, aber er stirbt bei einem Auto-unfall.



- "Einfacher Soldat" Das Buch handelt von einen einfachen Soldat und im Buch wird die bedrückende Situation der deutschen Soldaten gegen Ende des bereits verlorenen und hoffnungslosen Krieges dargestellt.



- "Zerstörender Krieg" Das Buch will uns die zerstörende Wirkung des Krieges deutlich machen.



Preis

Wenn ich dem Autor einen Preis zukennen müßte hätte ich den folgende Buchpreis ins Leben gerufen:



"Das langweiligste Buch mit unerwartet spannendem Ende".



Etwas über Heinrich Böll

Heinrich Böll wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren. Sein Vater war gelernter Bildhauer und Schreinermeister, seine Mutter war Hausfrau. Er lebte zwar in einem Haus und war in einer bürgerlichen Familie, war jedoch immer lieber mit Kindern der Arbeiterklasse zusammen. Ab 1928 besuchte er ein Kölner Gymnasium.



Durch die Wirtschaftskrise 1929 bekam Heinrich Böll hautnah die politischen Kämpfe, die Regierungskrise, die Inflation in der Weimarer Republik mit, die den Weg für den Faschismus ebneten. Er selber aber entwickelte eine Sympathie für sozialistische Ideen. Er war Mitglied in einem katholischen Jugendclub, trat aber aus, als alle anderen zusätzlich in die Hitler Jugend eintraten. Auch auf Druck der Nazis trat er nicht diesem Verein bei. 1937 machte Böll sein Abitur, begann eine Buchhändlerlehre und fing ein Studium der Germanistik an, jedoch wurde er 1939 zur Wehrmacht einberufen.



Er versuchte sich immer dorthin versetzen zu lassen, wo wenig geschossen wurde und spielte Krankheiten vor um sich vor dem Krieg zu drücken. 1942 heiratete er seine Jugendfreundin Annemarie Cech. Er begann den Krieg zu hassen und schlug sich mit gefälschten Papieren und Hilfe seiner Frau nach Köln durch, kehrte aber in den letzten Kriegsmonaten zu seiner Einheit freiwillig zurück. Darauf geriet er in Kriegsgefangenschaft, kam aber nach einigen Monaten wieder frei.



Um seiner Frau und sich eine Existensgrundlage zu bieten, arbeitete er in mehreren Jobs, ließ sich wieder in der Uni einschreiben und begann zu schreiben.



1946/47 veröffentlichte er seine ersten Kurzgeschichten in der Zeitschrift Karussell, in Kassel, sowie seine ersten 3 Bücher ,Der Zug war pünktlich", ,Wanderer kommst du nach Spa" und ,Wo warst du Adam?".



Das beherrschende Thema dieser ersten Werke ist die Kriegs? und Nachkriegszeit, also Trümmerliteratur. 1951 bekam er von der Gruppe 47 einen Preis für die Humoreske , Die schwarzen Schafe".



1953 schaffte Böll endlich den Durchbruch mit dem Roman"...Und sagte kein einziges Wort". Seine darauffolgenden Werke erreichten auch hohe Verkaufsquoten. So wurde Böll ein renommierter Autor binnen weniger Jahre, auch ausgezeichnet mit dem Rene?Schickele?Preis.



Der Erfolg bringt zunehmende weltweite Publicity und Böll wurde mit Manuskriptwünschen überschüttet. Er entdeckte Irland als sein Zufluchtsdomizil, wo er oft hinreiste und auch 1957 ein Werk mit dem Titel ,Irisches Tagebuch" veröffentlichte.



Von den vielen erzählerischen Werken der folgenden Jahre sind besonders wichtig ,Ansichten eines Clowns (1963)", ,Ende einer Dienstfahrt (1966)", ,Gruppenbild mit Dame(1971)" und ,Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1974)". Er verfaßte auch viele Hörspiele, Erzählungen sowie Aufsätze und Reden. Im Dezember 1972 nimmt Böll in Stockholm den Nobelpreis für Literatur entgegen. In seinen Werken arbeitet Böll die schuldbeladene Vergangenheit, den Krieg und seine Folgen literarisch auf. Den Menschen, die schnell vergessen wollten, hält er kontinuierlich die schrecklichen Ereignisse der jüngeren Vergangenheit entgegen. Kritiker haben ihn deshalb als ,Vergangenheitsbewältiger" bezeichnet. In seiner ,Bekenntnis zur Trümmerliteratur" verteidigt er jene Literatur die sich der Heimatlosen und aller Werte beraubten Menschen angenommen hat. Um dies darzustellen geht er oft bildhaft vor, beschreibt seine Eindrücke und greift zu Mitteln der Ironie und Satire.
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