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Die Buchbesprechung:



1- Der Titel des Buches:

Homo Faber.



2- Der Autor des Buches:

Max Frisch.

Er ist geboren in 1911 und ist gestorben in 1991.

Er gehort zusammmen mit Friedrich Durrenmatt zu den bedeutendsten Reprasentanten der modernen schweizerischen Literatur.

Nach einem angebrochenen Studium der Germanistik studierte er Architektur und ist seit 1955 als freier

Schriftsteller tatig. Seine Tagebucher sind von grundlegender Bedeutung fur seine Werke.

Er hat mehere Buchen geschrieben wie:

* Biedermann und die Brandstifter (Drama) in 1958

* Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie (Drama) in 1953, Neufassung in 1961

* Andorra in 1961

* Stiller (Roman) in 1956

* Mein Name sei Gantenbein in 1964

* Homo Faber in 1957

* Blaubart in 1982

Im Jahre 1958 erhielt Frisch den Georg-Buchner-Preis.



3- Die Titelerklarung:

Die Hauptperson, Walter Faber wurde durch seine Geliebten, Hanna, umgetauft zum Homo Faber.

Homo Faber ist der Mensch als schaffendes Wesen, und der Name Faber ( was Techniker meint) beziechnet

in sich schon den Grundtyp des heutigen Menschen, den Frisch darstellen will.



4- Thema:

Es ist die Geschichte eines Technikers, der sich einzig ind allein auf die mathematische Berechenbarkeit der Welt verla t, bis er dem Irrtum seiner rationalistischen Weltanschauung zum Opfer fallt, indem die eigene Tochter seine Geliebte wird.



5- Zeit und Ort des Buches:

Die Handlung in Homo Faber spielt sich ab zwischen den Jahren 1936 und 1957 und versetzt und teilweise

nach Amerika, teilweise nach Europa, vor allem Griechenland.







Die Zusammenfassung;



Walter Faber ist ein Schweizer Ingenieur ind Assistent an der Eidgenossischen Technische Hochschule in Zurich.

Er liebt eine halbjudische Kunststudentin aus Munchen, Hanna Landsberg. Sie sollen heiraten wegen der verscharften Judenverfolgung in Deutschland, aber es kommt nicht dazu. Als Faber erfahrt da Hanna ein Kind von ihm erwartet, wird durch seinen Ausdruck 'Dein Kind' die ganze mensliche Problematik seiner Beziehung zu ihr sichtbar. Dann entsclie t Hanna dass das Kind nie geboren werden soll. Joachim Hencke, ein befreundeter Freund hat hiezu seine Hilfe angeboten. Faber reist dan in Ausland, ohne Hanna es zu erkundigen. Kurz darauf heiratet Hanna mit Joachim und bringt ihr Kind zur Welt, sie hei t Elisabeth. Die Ehe mit Joachim ist bald geschieden, Hanna arbeitet fur sich und ihre Tochter zunachst in Paris. Nach dem zweiten Weltkrieg Hanna heiratet zum zweitenmal mit dem deutschen Kommunisten Piper.

Nach einigen Jahren verla t sie auch Piper und zieht mit ihrem Tochter nach Athen, wo sie als Mitarbeiterin an einem archaologischen Istitut soll arbeiten. Dann mit zwanzig Jahren reist Elisabeth studienhalber nach dem USA fur ein Semester.

Nach dem Krieg ist Faber angestellt bei der Unesco und bereist als Montage-Ingenieur verschiedene Entwicklungslander. Auf einer seiner Reisen macht er im Flugzeug die Bekanntschaft eines Deutschen, der nach Guatemala unterwegs ist, wo sein Bruder den Aufbau einer Tabakplantage leitet. Bei einer Zwischenlandung erleidet Faber, der seit einiger Zeit an Magenbeschwerden leidet, einen Ohnmachtsanfall in der Toilette des Flughafenrestaurants. Er bescliebbt, nicht weiterzu fliegen, aber er wird durch einen Stewardess entdeckt und er setzt die Reise fort. Bald darauf muss die Machine in der Wuste von Tamaulipas notlanden. Dort lernt er wahrend des dreitagigen Aufenhalts den deutschen Mitreisenden naher kennen. Es ist Joachims Bruder Herbert Hencke, mitdem er einen Abstecher nach Guatemala unternimmt, um den Jugendfreund wiederzusehen. Auf der Plantage finden sie Joachim tot, erhangt an einem Draht. Dann nehmt Herbert die Leitung uber den Plantage und Faber fliegt nach New York, da die Turbinen die er in Caracas montieren sollte noch im Hafen verpackt liegen.

Dann bei der Ankunft erwartet ihn Ivy, seine Geliebte von wer er sich so bald moglich trennen willen und er beschliesst dann die Reise nach Paris mit dem Schiff zu machen. Die Fahrt dauert funf Tage und er lernt in diesen Tage Elisabeth Piper kennen. Sie ist een zwanzigjahrig Madchen dass ihn an Hanna erinnert. Sabeth ist die andere Name fur Elisabeth.

Sabeth ist von Amerika nach Griechenland unterwegs um ihrem Mutter zu besuchen. Und sie will von Paris aus per Anhalter uber Rome nach Athen weiterfahren. Er unternehmt verschiedene Dingen mit Sabeth. Dann an den letzen Tag an Bord ist es sein funzigster Geburtstag und er macht dann einen Heiratsantrag an das Madchen. Sie wissen beide dass ein solcher Antrag Unsinn ist und verabschieden sich nach der Ankunft des Schiffes in Le Havre.

Er versucht in Paris um Sabeth wiederzusehen, was ihm rein zufallig gelingt, und fahrt zusammen mit Sabeth nach Italien weil er einige Wochen Ferien genommen hat. In Avignon erleben die beiden eine Mondfinsternis und feiern eine Liebesnacht,die, ohne dass sie darum wissen, ein Inzest-Verhaltnis einleitet.

Auf einem Grabhugel an der Via Appia erfahrt Faber von Sabeth dass sie eine Tochter von Hanna Landsberg ist. Nach wie vor glaubt er aber, tauscht sich jedenfalls vor, dass Sabeth nur Joachims Tochter sein kann.

Sie fahren zusammen durch Italien und gelangen schlie lich nach Korinth. Weil sie dort keine Unterkunft finden, verbringen sie die Nacht im Freien wo Sabeth durch eine Schlange gebissen wird und Faber uber eine Boschung fallt als er Sabeth hilfen will. Unter gro e Schwierigkeiten bringt er die Bewu tlose Sabeth nach Athen in ein Hospital. Dort trefft er Hanna nach zwanzig Jahre, die ihm in ihrem Hause Unterkunft gewahrt und tags darauf bei einer Ruckfahrt zu der Unglucksstatte ihm dagt dass Sabeth sein Kind ist. Am selben Tag stirbt Sabeth, nicht an dem Schlangenbiss, sondern an einer nicht diagnostizierten Fraktur der Schadelbasis. Nach der Beerdigung verabschiedet Faber von Hanna und begibt sich zur Montage der Turninen in Caracas. Wegen erneuter Magenbeschwerden, muss die Montage ohne ihn statt finden.

Wahrend dieser Tage schreibt er den ersten Teil seines Berichtes an Hanna.

Auf Kuba erlebt er einige glucklige Tage und kehrt darauf nach Athen zuruch, wo er wegen seiner Beschwerden in Krankenhaus aufgenommen wird. Dort verfasst er den letzen Teil seines Berichts, der, weil man ihm die Schreibmaschine wegnimmt, nur noch aus handschriftlichen Aufzeichnungen besteht. Die letzte Eintragung in das Tagebuch endet mit dem Worten: '8.05 Uhr. Sie kommen.' Uber den Ausgang der Operation, der er sich unterzieht, wird nichts mitgeteilt,er liegt aber klar auf der Hand.
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