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Andorra-Max Frisch



Gattung

Abdorra ist ein drama, ein stuck in 12 Bildern und 9 Zwischenszenen, also mit einer offfenen Form, die den Einfluss von Brechts epischem Theater verrat



Zeit und Ort

das stuck spielt in Andorra. Frisch selbst bemerkt dazu: das “andorra’dieses Stucks hat nichts zu tun mit dem wirklichen Kleinstaat dieses Namens (in den Pyrenaen); gemeint ist auch nicht ein andrer willkurlicher Kleinstaat; Andorra ist der Name fur ein Modell.Die verhaltnisse und Vorgange kann mann an beliebigen Orten feststellen.

Frisch hat sein Drama bewusst aus der Geschichte herausgenommen. Es soll auf keine bestimmte Zeit bezogen werden und ist somit fur jede Zeit passend. Dennoch ist es nicht ohne die Zeit des Driten Reiches denkbar. Dem “weissen” Andorra droht die Agression des “schwarzen”Nachbarstaates.



Thema und tendenz

Andorra ist ein drama des Vorurteils, das einen Menschen langsam, systematisch zu tod foltert. Das Vorurteil ist da Bild das sich die leute vom dem einzelnen i.c. Andri machen. in festen urteilen wird uber ihn gedacht und gesprochen. Seine identitat und ihre Veranderbarkeit durch das urteil der Umwelt stehen im Mittelpunkt.

Frisch hat bei dem begriff bildnis gedacht an Exodus 20: du sollst dir kein Bildnis machen. Nicht nur ein Bildnis von Gott , sondern ebenso wenig von dem Menschen , die seine Geschopfe sin

In Andorra handelt es um einen, vermeintlichen, Juden, es konnte ebensogut ein Neger oder ein Gastarbeider eingestetzt werden oder uberhaupt irgendein anderer innerhalb einer bestimmten Gruppe. Der ‘andere’ist dann der schlechte , ind wenn es ihn nicht gibt, erfindet mann ihn eben.Frischs Drama ist eine Anklage gegen den Rassenwahn des Antisemitismus, gegen die Jagd auf Aussenseiter, gegen die Diskriminierung schlechthin.



Entstehung

Frischs Werke sind in vielen Fallen in seinen Tagebuchern vorkonzipiert, so auch Andorra. In seinem Tagebuch 1946-1949 findet sich eine langere Profassung: Der andorranischer Jude. Darauf hat der Autor das Werk zwischen 1958 ind 1961, wie er selbst sagt , funfmal umgearbeitet ind im Herbst 1961 abgeschlossen



Die Hauptperson

Andri die hauptperson, ist ein durchaus normaler, natuurlicher Junge.

Er ist das uneheliche Kind des Lehrers, der, weil er Angst hat vor der Wahrheit, seinen Mitburgern vortauscht, er sei ein Judisches Pflegekind. Damit hat der Vater Andris Lebensluge in die Welt gesetzt. Die Einwohner von Andorra stempeln ihn jetzt, ihrem Vorurteil gegen Juden Entsprechend, als einen geilen, ehrgeizigen, feigen Jungen ab, ohne Gemut und Humor, besitzen und auf Andri projizieren.Andri wird der gefangene ihrer Vorurteil. So wissen sie ihn umzuformen und seinen Charakter zu verwandeln. Als e erfahrt dass er keine Jude ist , nimmt er sein Schiksal auf sich.

Er bekennt sich zu der Luge seines Vaters und macht sie zu seiner Wahrheit. Das Wahnbild seiner Umwelt wird zum Wuschbild seiner Existenz, er will anders sein.

Bei einer Judenschau wird er abgefuhrt, und jeder weiss, was das bedeutet.



Inhalt

1. Bild

Barblin, die Tochter des Lehrers, weisselt die Mauer vor ihrem Vaterhaus. Peider, ein andorranischer Soldat, lehnt an die Mauer neben ihr und versucht sich mit ihr zu unterhalten. Er ist ein ordinarer Typ, dem sie deutlich zu verstehen gibt , dass sie ihn nicht mag - im Vordergrund ersceinen der Tischler und Andri, Barblins Stiefbruder, der als Kuchenjungen in der Wirtschaft arbeitet. Die Trinkgelder, die er bekommt, wirft er immer ins Orchestrion, woraus dann eine klimpernde Musik ertont- Inzwischen tritt der Pater auf und kommt mit Barbkinn ins Gesprach. Sie befurchtet eine Invasion der Schwarzen, der Nachbarvolkes. Der Pater kann sie nicht beruhigen, bringt das Gesprach auf ihren Vater, der zuviel trinkt und dann sagt, die Andorraner seien nicht besser als die Schwarzen- Barblin wird ihre Sorge nicht los : “ist`s wahr, Hochwurden, was die Leute sagen? Wenn die Schwarzen kommen, wird jeder, der Jud ist, auf der Stelle geholt. Man bindet ihn an einen Pfahl, sagen sie, man schiesst ihn insGenick. Und wenn er eine Braut hat die wird gescoren wie ein raudiger Hund”- Barblin geht ins Haus. Der Lehrer erscheint und mit ihm der Tischler. Der Lehrer will Andri , seinen Pfegesohn, von dem er gesagt hat, er sei ein Judenkind, dem Tischler in der Lehre geben. Dieser verlangt dafur die ungeburlich hohe Summe von 50 Pfund. Er ist ja ein Jude “Wieso will er grad Tischler werden, wenn`s einer nicht im Blut hat?”.

Plotzlich glaubt der Lehrer einen Pfahl zu stehen, der ihm Angst einjagt: das Symbol der Bedrohung eines Juden von seiten der Schwarzen.-Andri ist froh das er Tischler werden darf und freut sich auf die Hochzeit mit Barblin.- Der Wirt sscheisst den sternhagelvollen Soldaten aus seiner Schenke. Dieser verhohnt Andri und stellt im ein Bein , so dass er sturzt. Er hat eine Auge auf Barblin, die eines Juden nicht wert ist, weil ein Jude nur ans Geld denkt, weil eine Jude feig ist.



Vordergrund

An der Zeugenschranke steht der Wirt, der sich mit leeren Worten fur Andris Behandlung zu entschuldigen versucht: “Ich bin nicht der Schuld , dass es so gekommen ist”.



2. Bild

Andri und Barblin sitzen in der Nacht auf der Schwelle von Barblins Zimmer. Barblin lost ihre Haare und zieht ihre Bluse aus, wodurch sie Andri zu verstehen gibt , das sie ihn liebt. Dieser achtet auf nicht auf sie, sondern denkt fortwahrend daruber nach, wie die Andorraner ihn beurteilen. In ihren Augen ist er ein geiler junger Mann ohne Gefuhl und Gemut, anders als alle. “Und plotzlich bist du so, wie sie sagen. Das ist das Bose”.



Vordergrund

Der Tischler gesteht an der Zeugenschranke, dass 50 Pfund fur eine Lehre zuviel waren, er wollte aber Andri eigentlich nicht in seiner Werkstatt haben. “Ich bin nicht schuld, das es so gekommen ist spater”.



3. Bild

Das 3. Bild versteht uns in die Werkstatt des Tischlers, wo Andri arbeitet mit seinem Gesellen. Beide haben einen Stuhl angefertigt. Der Geselle nimmt Andri`s Stuhl und versucht ein Bein herauszureissen, ohne das es ihm gelingt. Andri freut sich, er hatte gute arbeit geleistet. Als der Tischler in die Werkstatt kommt, geht der Stuhl des Gesellen aus dem Leim. Dieser versteht es aber, dem Tischler zu unterstellen, das Andris Stuhl seiner sei.Der Tischler legt Andri nahe, die Lehre aufzugeben und seine Mobel zu verkaufen, Kaufmann zu werden:”Das ist`s , was deinesgleichen im Blut hat . Du kannst Geld verdienen Andri,viel Geld....



“Vordergrund

Der Geselle steht vor Gericht und macht die gleichen leeren Entschuldigungen.”Ich bin nicht Schuld, das sie ihn geholt haben spater.



4. Bild

Andri wrd bei seinen Eltern zu Hause vom Amtarzt untersucht. Der Arzt ist ein Schwatzer mit seinem nationalen Phrasen, eine Art ubler Propagandaminister des Landes Andorra. Seinetwegen sollen die Juden Im boden versinken. Er ist Antisemit aus einem Minderwertigkeitsgefuhl heraus. “Das sclimme am Juden ist sein Ehrgeiz. In allen Landern der Welt hokken sie auf dem Lehrstuhlen, und seinerem bleibt nicht anderes ubrig als die Heimat”. Andri lauft betroffen davon. - Als er zuruckkommt, eroffnet er dem Lehrer, das er seine Stiefschwester Barblin heiraten mochte. Der Lehrer schweigt wie versteinert, dann sagt er aber: “Andri das geht nicht”. Andri glaubt, dass ihm der Lehrer Barblins Hand verweigert, weil er Jude ist . Der Lehrer geht in die Kneipe, um dort seine Ruhe zu finden.



5. Bild

Der Lehrer trinkt verzweifelt einen Scnaps nach dem anderen. Er erfahrt dass “die da druben”wieder drohen.



6. Bild

Das6. Bild spielt wieder vor Barblins zimmer. Andri schlaft allein auf der Schwelle. Der Soldat kommt herauf, sieht den schlafenden Andri, zogert einen Augenblick und geht dann ins Barblins Zimmer, dessen Tur er verriegelt. Da erwart Andri. In einem langen Monolog erfahren wir, wie sehr er Barblin liebt, wie sehr er aich den Lehrer und die Andorraner uberhaupt hasst.- Da erscheint der Lehrer. Er will Andri klarmachen, dass er seinerzeit gelogen hat, aber es gelingt ihm nicht, Andri beizukommen, zumal er schwer betrunken ist. Als er gegangen ist, will Andri der Tur zu Barblins Zimmer aufstossenund steht dann plotzlich dem Soldaten gegenuber, der Barblin mit Gewalt genommen hat.







Vordergrund

Der Soldat verantwortet sich an der Zeugenschranke. Er gibt zu, dass er Andri nicht hat leiden konnen. “Aber ich habe ihn nicht getotet. Ich habe nur meinen Dienst getan. Order ist order”.



7. Bild

Das 7. Bild spielt in der Sakristei, wo der Pater sich mit Andri unterhalt. “Stimmt das Hochwurden, dass ich anders bin als alle?”, fragt Andri. Der Pater versteht sein Problem nicht und versucht ihn zu ermuntern, indem er ihn besser als die anderen macht. Es gelingt ihm aber nicht, mit Andri zu reden, sie reden aneinander vorbei, was kennzeichend ist fur die meisten Dialoge in diesem Drama. - Der Pater fordert ihn auf, “sich selbst anzunehmen”sich zu selbst zu bekennen. Vergeblich: Andri bricht verzweifelt zusammen.



Vordergrund

Der Pater kniet an der Zeugenschranke. Seine Reue “Du sollst dir kein Bildnis machen”, kommt zu spat. “Auch ich habe ihn an den Pfahl gebracht.”



8. Bild

Eine Senora ‘von druben’ will beim Wirt ein Zimmer mieten. Er will sie nicht von der Schwelle weisen: der Gast ist heilig. an schimpft ihm einen Verrater. “Unsereiner kampft, wenn`s los geht, bis zum letzten Mann”v , bemerkt der Soldat, “und der bewirtet sie!”. Da erscheint die Senora, die Gaste in der Wirtschaft zahlen und gehen, nur der Soldat bleibt. Er sieht Andri auf sich zukommen, der ihn verprugeln will. Mit Hilfe anderer Soldaten und des Tischlergesellen haut er Andri zusammen, bis er blutend liegen bleibt. Die Senora nimmt sich seiner an und bittet ihn, sie zu seinem Vater zu fuhren.



9. Bild

Andri unterhalt sich mit der Senora, ohne zu wissen, dass sie seine Mutter ist. Als der Lehrer und seine Frau eintreten, verabschiedet sie sich. Andri begleitet sie ein Stuck zum Bahnhof. Der Lehrer hat seine Frau jetzt die Wahrheit erzahlt. “Du hast uns alle verraten, aber dem Andri vor allem”, lautet ihr Kommentar. Der Pater, der eben eintritt, soll Andri seine nichtjudische Herkunft klarmachen. - Da kommt Andri sachon Zuruck: die Senora wollte allein zum Bahnhof gehen und hat ihm zum abscheid einen Ring geschenkt. Nun geht der Lehrer selbst, um sie zum begleiten, und der Pater erledigt seine Aufgabe.Andri macht aber nicht mit; er will Jude sein und bleiben: “jetzt ist es an Euch, Hochwurden, Euren Jud anzunehmen”. -Da sturzt der Lehrer ins Zimmer mit der Nachricht, dass deie Senora mit einem Pflasterstein getotet sei. Auf die Frage des Paters, wer den Stien geworfen habe, antwortet der Lehrer:”Andri, sagen sie, der Wirt habe es mit eigenen Augen gesehen”, und zum Pater gewandt: “Er war hier. Sie sind seine Zeuge”.



Vordergrund

Der Jemand- eine farbenlose Nebenfigur- tritt an dei Schranke. Er weiss von nichts, mochte niemand beschuldigen, will nicht Stellung nehmen.



10. Bild

Die Schwarzen haben Andorra besetzt. Der Lehrer sitzt mit Andri auf dem Platz, redet vergebens auf ihn ein. Andorra kapituliert, die Gewehre werden hingeworfen, die Swchwarze Fahne wird gehisst. Der Soldat , der ‘bis zum letzten Mann kampfen’wollte, hat sich auf die Seite der Schwarzen gestellt und tritt zum Lehrer: ‘Her mit dem Gewehr’. Der Lehrer setzt sich zur wehr, wird aber vom Soldaten entwaffnet und sturzt davon.



Vordergrund

Zwei Soldaten in schwarzer Uniform, jeder mit einer Maschinenpatrone, patrouilleren hin und her.



11.Bild

Andri sitzt mit Barblin vor ihrer Kammer. Er macht ihr Vorwurfe wegen ihres Zusammenseins mit dem Soldaten. Da horen sie Trommeln, die sich dem Haus nahern. Barblin will Andri noch verstecken, zu spat. Der Soldat und zwei Soldaten in schwarzer Uniform holen Andri zur Judenschau.



Vordergrund

Der Doktor tritt an der Schranke, will sich kurz fassen, braucht aber mehr Worter als alle anderen, um sich zu entschuldigen, und sagt im Grunde nichts





12. Bild

Auf dem Platz von Andorra findet die Judenschau statt.

Es werden schwarze Tucher ausgeteilt, die die versammelten Andorraner uber den Kopf zeihen mussen; auch mussen sie die Schuhe ausziehen. - Der Soldat tritt auf mit der Trommel, bald darauf der Judenschauer, an dem die Vermummten vorbeiziehen mussen. Als der vermummten Andri vor ihm erscheint, ertont ein dreifacher Pfiff, das heisst: Tuch ab. Der Lehrer und seine Frau erklaren, dass Andri keine Jude ist, werden aber nicht beachtet. Als der Judenschauer darauf Geld in Andris Hosentasche finde, Judegeld, wie der Soldat sagt, fuhren die schwarzen Soldaten ihn ab. Als Andri den ihm geschenkten Ring nicht hergeben will, hauen die ihm den Finger ab.-Die Andorraner verlieren sich nach allen Seiten. Nur Barblin bleibt zuruck mit geschorenem Haar. Sie hat den Verstand verloren und weisselt ein schneeweisses Andorra. Ein deutliches Symbol : Die Schuld, das Blut soll weggewaschen werden.- Ihr Vater hat sich im Schulzimmer erhangt. - Der Pater will Barblin wegfuhren, aber sie bleibt plotzlich stehen: “Hier sind seine Schuh. Ruhrt sie nicht an! Wenn er wiederkommt, das hier sind seine Schuh”.
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