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Autor

Carl Zuckmayer



Titel

Herr über Leben und Tod (Erzählung 1938)



Personen

Lucile, Sir Norbert (Herzchirurg), dessen Mutter, Luciles Eltern, ein junger Hausarzt u.a.



Lucile und Norbert begegnen sich, als Norbert Luciles Vater durch eine Operation das Leben rettet. Lucile ist sehr beeindruckt und von dem Moment an ist sie dem Norbert völlig verfallen. Bald heiraten sie. Dies geschieht alles in Paris, wo Norbert einem Kongreß beiwohnt. Lucile ist Pariserin. Als junges Ehepaar verreisen sie nach London, wo Norbert Chef de Clinique ist. Lucile lernt Norberts Mutter kennen und von Anfang an mag sie diese Frau eigentlich nicht. Über diese Bekanntschaft kann sie sich wirklich nicht freuen. Sie leben aber unter einem Dach. Da liegt schon der erste Schatten auf ihrem anfänglichen Glück. Sie erfährt Norberts Mutter als eine ungewisse Drohung, sozusagen als eine undefinierte Gefahr. Lucile zieht sich allmählich immer mehr zurück und sie hat sehr wenig Kontakt zu ihrer Schwiegermutter und auch zu ihrem Gatten, weil der durch seine Arbeit stark beansprucht wird. Norbert scheint sich außerdem in der Hauptsache über ihre Salonfähigkeit zu freuen. Dann wird Lucile schwanger. Bei der Entbindung aber verbittet sie sich die Anwesenheit ihres Mannes. Das Kind kommt schwachsinnig und halb gelähmt zur Welt, was für einen Perfektionisten wie Norbert einen schweren Schlag ist. Norbert ist ja ein berühmter Arzt und versteht sich fast als "Herr über Leben und Tod". Norberts Mutter kümmert sich kaum um Lucile. Sie kümmert sich nur um ihren Sohn und sie rät Lucile, das Kind , das kaum lebensfähig ist, in fachliche Obhut zu geben. Sie möchte ansonsten die Geburt des Kindes auch nicht bekanntgeben. Lucile weigert sich aber, solche Vorschläge zu befolgen und sie besteht darauf, selber das Kind in ihrem Haus zu ernähren und zu erziehen. Eines Nachts bemerkt sie, daß Norbert am Kinde einen Mordversuch begeht. Nur ihr Eingreifen hindert ihn daran. Norbert schämt sich zwar zutiefst, aber zugleich sagt er Lucile, das Kind zu einem Kloster in Frankreich zu bringen, und es dort bei den Schwestern unterzubringen. Sie gehorcht ihm und sie bringt ihr Kind ins Kloster, wo es kurz nachher stirbt. Der Kontakt zum Gatten wird immer schlechter. Lucile ist nicht mehr oft zu Hause, weil sie das Grab regelmäßig besucht. Außerdem besucht sie ihre Eltern wieder öfters. Sie hat sich wieder mit ihnen versöhnt. (Der Bruch mit den Eltern war entstanden, weil sie Lucile untersagt hatten, ihren Mann zu verlassen und sie ihr gesagt hatten, daß sie Lucile nicht aufnehmen würden.) Die Ehe ist nun völlig kaputt und bei einem ihrer Friedhofbesuche begegnet sie einem jungen Landarzt. Sie verliebt sich in ihn und in den folgenden Monaten erleben sie eine stürmische Liebesaffäre, die ihr die Lebensfreude wiedergibt. Die Aussichtslosigkeit der Situation aber (sie muß ihren Geliebten immer wieder verlassen, weil sie nach England zurückkehren muß) bringt sie zu Selbstmordgedanken. Aus dem Arbeitszimmer ihres Mannes nimmt sie eine Phiole mit Gift und in Frankreich in einer von Lucile gemieteten Villa schlägt sie dem Geliebten vor, sich zusammen in den Freitod zu begeben. Dieser wirft aber das Fläßchen von sich und plant die Abreise ins Ausland wo sie sich niederlassen möchten. In England hat die Schwiegermutter aber gewußt daß Lucile die Phiole mitgenommen hatte, denn sie hatte gesehen wie Lucile abends aus Norberts Zimmer kam und sie hat ihren Sohn über den Sachverhalt aufgeklärt. Sich der Gefahr bewußt, reist Norbert Lucile sofort nach Frankreich nach. Lucile wartet inzwischen in einer Hafenstadt, wo sie verabredet sind, auf ihren Geliebten, der mit der Bahn anreist. Norbert erfährt von Luciles Eltern, wo sie sich befindet, nämlich beim Grab ihres verstorbenen Kindes. Im Zug auf dem Wege dorthin begegnet er einem jungen Landarzt. Ohne sich der Tatsache bewußt zu sein, begegnet Norbert also dem Geliebten seiner Frau. Der Zug verunglückt und er leistet den Verwundeten ärztliche Hilfe. Der junge Landarzt aber stirbt und auf dem Verstorbenen entdeckt Norbert eine Fahrkarte auf Luciles Namen mit dem Ort und dem Zeitpunkt der Abreise. Dann versteht er alles. Er eilt zum Hafen und findet Lucile. Sie hat inzwischen über das Schicksal ihres Geliebten erfahren und ist dabei, zu ihren Eltern zu reisen. Norbert aber beteuert ihr seine aufrichtige Liebe und sie akzeptiert ihn dann wieder, auch wegen der unmißverständlichen Beweise seiner Liebe. Schließlich ist er ihr sofort nachgereist und hat er sie gesucht.



"Ein großes Staunen hatte sie erfüllt. ‘Du bist gekommen', sagte sie zweifelnd, ‘du bist zu mir ----?' Er nickte. ‘Du bist bei mir', wiederholte Lucile."



Dadurch war sie plötzlich trotz allem doch seiner Liebe bewußt geworden.
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