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    " Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will "




Inhalt "Draußen vor der Tür"

Nach dem Zwelten Weltkrieg kehrt Beckmann mit einer zerschossenen Kniescheibe heim. Er hat im Sibirien gefürchten. Da war einander bei seiner Frau, darum springt er in der Elbe, er will tot sein, sein ganzes Leben tot sein. Dazu hat er gute Gründe: das Bein - eine zerschossene Kniescheibe; das Bett - die eigene Frau ist des Alleinseins müde geworden und hat einen andern Mann genommen; Das Brot - der Hunger. Die Gründe reichen nicht aus für einen Selbstmord, meint die Elbe, das sind nur Ausflüchte. Er soll es noch einmal versuchen. Seinen Tod nimmt sie nicht an und wirft ihn auf den Sand. Der Tod (er ist ein Mensch) beobachtet, wie einer ins Wasser springt. Ein Selbstmordversuch, wie so viele. Der Tod ist der Herr des Jahrhunderts. An Gott glaubt keiner mehr.



Auf dem Elbeufer findet Beckmann die Verkörperung des Lebenswillens, die Gestalt gewordene Hoffnung, der Jasager dem Neinsager Beckmann gegenüber. Beckmann erzählt ihm, was er erlebt hat, als er nach Hause kam und seine Frau wiedersah. Ihre Fühllosigkeit hat ihn tief verletzt" Beckmann sagte sie zu ihm, einfach Beckmann, "wie man zu einem Tisch Tisch sagt. Möbelstück Beckmann. Stell es weg, das Möbelstück Beckmann".



Da kommt aber ein Mädchen, eine andere Frau, die ihn mitnimmt und ihm ihre Tür öffnet. Ein Schuldgefühl beschleicht ihn: so wie er den Mann bei seiner Frau gefunden hat, so könnte ihn der Mann dieser Frau finden. Die Tür kreischt, ein Einbeiniger tritt herein: der Mann kehrt heim, erkennt ihn. Beckmann läuft hinaus. Eine Tür kreischt und schlägt zu: Beckmann steht draußen, Beckmann soll weiterleben, unter der Last einer furchtbaren Verantwortung: der Heimkehrer hat "nur ein Bein, weil es einen Unteroffizier Beckmann gegeben hat, der gesagt hat: Obergefreiter Bauer, Sie halten Ihren Posten unbedingt bis zuletzt".



Der Andere (er ist ein Mensch) bewegt Beckmann dazu, einem Oberst, Beckmanns früherem Vorgesetzten, die Verantwortung zurückzugeben. Als Beckmann eintritt, sind der Oberst und seine Familie gerade beim Abendbrot. Beckmann erzählt ihnen einen bedrückenden, immer wiederkehrenden Traum, der ihm die Verantwortung für elf gefallene Kameraden aufbürdet, und wirft dem Oberst den Tod dieser Kameraden vor. Dieser verhöhnt ihn aber: Beckmann bekommt keine wirkliche Antwort, die Last bleibt auf ihm, er wird an die Bühne verwisen. - Eine Tür kreischt und schlägt zu. - Aus der Rumflasche des Obersten trinkt Beckmann sich neuen Mut an.



Noch leicht angetrunken betritt er das Zimmer des Direktors eines Kabaretts. Er bietet sich an, die Dienste eines Anfängers, singt das Lied von der "tapferen kleinen Soldatenfrau". Der feige Bühnendirektor weist ihn aber ab, weil er die Wirklichkeit zu unmittelbar gestaltet: "Es ist zu deutlich, zu grau, zu nackt. Sie machen mir ja das Publikum böse. Mit der Wahrheit kommen Sie nicht weit. Damit machen Sie sich nur unbeliebt." - Eine Tür kleischt und schlägt zu. -



Beckmann geht nach Hause, wo seine Mutter ist... Aber seine Eltern sind tot. Die tür kreischt und schlägt zu. Dem Anderen gelingt es nicht mehr, Beckmann für das Leben zu gewinnen. Er schläft ein und träumt, daß er stirbt: nur die Tür des Todes ist ihm noch offen. Er träumt vom "lieben Gott", der nicht lieb ist, der sich nicht um den Menschen kümmert. "Wir stehen alle draußen. Auch Gott steht draußen, und keiner macht ihm mehr eine Tür auf".



Die Menschen, die ihm hätten helfen können, sieht Beckmann an sich vorbeiziehen. Sie gehen an ihrem "Mord" vorbei. Da kommt das Mädchen, das ihn von der Elbe mit nach Hause genommen hat. Sie hat ihn überall gesucht und fragt ihn, ob er nicht mit ihr lebendig sein will. Weit ab hört Beckmann aber das Teck-Tock des Einbeinigen. Der Einbeinige sagt das Beckmann ihn ermordet hat. Er wollte nach Hause gehen, aber sein Platz war besetzt. Da ist er in die Elbe gegangen. Beckmann wacht auf. Er hält es nicht länger aus, gemordet zu werden und Mörder zu sein. Hat er kein Recht auf seinen Selbstmord?



Erklärung des Titels

Neben der wortwörtlichen Berdeutung, daß Beckmann kein Zuhause findet, bezieht es sich auf Deutschland im allgemeinen. Er, der für die Heimat Krieg und Gefangenschaft auf sich genommen hat, stellt bei der Heimkehr fest, daß keiner ihn erwartet, daß er sogar unerwünscht ist.



Es trägt den bezeichnenden Undertitel: "Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will". Weshalb? Weil man für die Wahrheit kein Geld ausgibt, weil die Wahrheit "das Publikum böse macht".



Der Autor

Wolfgang Borchert ist auf dem 20. Mai 1921 in Hamburg geboren. Wolfgangs lieben war eine Aneianderreihung trauiger Vorgange. Mit 20 Jahren sollte er an der Ostfront slagen. Wenn er in einem Brief seine Meinung uber den Krieg, und Hitler schreibt, wird er ins Gefängenis geworfen, zum Tode verurteilt, begnadigt, und zur Bewährung wieder an die Ostfront geschickt und von den Amerikanern befreit. Todkrank kehrt er aus dem Krieg heim, mit der Wissenschaft das der Tod mit klappernder Sense hinter seinem jungen Leben steht. Einen Tag vor der Uraufführung seines Dramas "Draußen vor der Tür", der 20. November 1947, sterbt Wolfgang Borchert in Basel.



Vorteilung der literarischen Arbeit mit der literarischen Strömung und die Zeit:

Große Teile Europas waren durch den Zweiten Weltkrieg ins Eland gestürzt. Viele Städte lagen in Trümmern. Millionen vin Menschen hatten durch den Krieg ihr Leben verloren. Die w- irtschäftliche Lage war trostlos: in Deutschland herrschte Hunger und Not. viele Flüchtlinge, vor allem aus dem Osten, suchten eine neue Heimat. (Vb. 1)



Vb. 1

"BECKMANN: Meine Frau. Nein, die, die meine Frau war. Ich war nämlich drei Jahre lang weg. In Rußland. Un gestern kam ich wieder nach Hause. Das war das Unglück. Drei Jahre sind viel, weißt du. Beckmann- sagte meine Frau zu mir. Einfach nur sie, wie man zu einem Tisch Tisch sagt. Möbelstück Beckmann. Stell es weg, das Möbelstück Beckmann. Siehst du, deswegen habe ich keinen Vornamen mehr, verstehst du". (blz. 14)

* Deutschland lag in Trümmern wie auch Beckmanns Ehe



Die Literatur, die nach dem Zweiten Weltkrieg erschien, war von den grauenhaften Erlebnissen der Hitler-Diktatur stark beeinflußt. Man stellte die Frage nach Schuld und Verantwor- tung. (Vb. 2+3)



Vb.2

"BECKMANN (beinah naiv): Die Verantwortung. Ich bringe Ihnen die Verantwortung zurück. Haben Sie das ganz vergessen, Herr Oberst? Den 14. Februar? Bei Gorodok. Es waren 42 Grad Kälte. Da kamen Sie doch in unsere Stellung, Herr Oberst, und sagten: Unteroffizier Beckmann. Hier, habe ich geschrieen. Dann sagten Sie, und Ihr Atem blieb an Ihrem Pelzkragen als Reif hängen das weiß ich noch ganz genau, denn Sie hatten einen sehr schönen Pelzkragen dann sagten Sie: Unteroffizier Beckmann, ich übergebe Ihnen die Verantwortung für die zwanzig Mann. Sie erkunden den Wald österlich Gorodok und machen nach Möglichkeit ein paar Gefangene, klar? Jawohl, Herr Oberst, habe ich da gesagt.(...)" (blz. 27)

* Beckmann will dem kolonel die Verantwortung zurückgeben, die jener ihm im Krieg mit einem Auftrag aufgeladen hat und dessen tödlichen Folgen für elf seiner Kameraden ihn nicht mehr schlafen lassen.



Vb.3

"DER EINBEINIGE: Doch, Beckmann. Wir werden jeden Tag ermordet und jeden Tag begehen wir einen Mord. Wir gehen jeden Tag an einem Mord vorbei. Und du hast mich ermordet, Beckmann. Hast du das schon vergessen? Ich war doch drei Jahre in Sibirien, Beckmann, und gestern abend wollte ich nach Hause. Aber mein Platz war besetzt du warst da, Beckmann, auf meinem Platz. Da bin ich in die Elbe gegangen. Beckmann, gleich gestern abend. Wo sollte ich auch anders hin, nicht, Beckmann? Du, die Elbe war kalt und naß. Aber nun habe ich mich schon gewöhnt, nun bin ich ja tot. (blz. 57)

* Er erkennt, daß er auch Schuld auf sich geladen hat, denn der Einbeinige hat Selbstmord begangen, nachdem er Beckmann bei seinem Mädchen vorgefunden hatte.



"Wir haben es nicht gewußt", war ein satz, der nicht immer zu Recht ausgesprochen wurde. Viele Deutsche wollten die Böse Zeit des Dritten Reiches möglichst schnell vergessen. Man verdrängte die Erinnerungen an den Krieg. Die Dichter aber wollten über den Krieg schreiben. Ihr Ziel war es, die Vergangenheit zu bewältigen. Auf den Ruinen des Krieges entstand die sogenannte Trümmerliteratur.



Das Stück ist typisch für die Literatur der Stunde Null.



Es behandelt die Probleme des Kriegsheimkehrers. Die sprache ist einfach und schmucklos. Die Leute die in dieser Zeit leben, die sich getrieben fühlt in eine zermalmende Ratlosikeit und es in schauerlicher Einsamkeit allein bestehen muß; die sich, von dem Grauen des Krieges in das Wirrsal des Friedens gestürzt, vom Feinde gejagt und vom Freunde betrogen, auf dieser Welt verraten sieht; die kein Glück und keine Heimat, keine Zukunft und keine Hoffnung mehr kennt. Die Verzweiflung dieser Generation. (Vb. 4)



Vb. 4

BECKMANN(wacht auf): (...) Früher lagen Zigarettenstummel, Apfelsinenschalen und Papier auf der Straße , heute sind es Menschen, das sagt weiter nichts. Und dann kommt ein Staßenfeger, ein deutscher Straßenfeger, in Uniform und mit roten Streifen, von der Firma Abfall und Verwesung, und findet den gemorddeten Mörder Beckmann. Verhungert, erfroren, liegengeblieben. Im zwanzigsten Jahrhundert. Im fünften Jahrzehnt. Auf der Straße. In Deutschland. Und die Menschen gehen an dem Tod vorbei, achtlos, resigniert, blasiert, angeekelt und gleichgültig, gleichgültig, so gleichgültig! Und der Tote fühlt tief in seinen Traum hinein, daß sein Tod gleich war wie sein Leben: sinnlos, unbedeutend, grau. Und du - du sagst, ich soll leben! Wozu? Für wen? Für was? Hab ich kein Recht auf meinen Tod? Hab ich kein Recht auf meinen Selbstmord? Soll ich mich weiter morden lassen und weiter morden? Wohin soll ich denn? Wovon soll ich leben? Mit wem? Für was? Wohin sollen wir denn auf dieser Welt! Verraten sind wir. Furchtbar verraten. (blz: 59)

* Sie erkannte sich selbst in dem Heimkehrer aus "Draußen vor der Tür", der in heimatlosem Umherschweifen sucht, was er nicht findet, und findet, was er nicht sucht. Vergebens, alles vergebens: es gibt keine Rückkehr zum Dasein. Immer fallen die Türen zu, und immer steht er draüßen: niemals findet er heim" Und ihr Zuhause ist dann draußen vor der Tür. Ihr deutschland ist draüßen, nachts im Regen, auf der Straße. Das ist ihr Deutschland.



Die Absicht des Autor

Ich glaube das Wolfgang Borchert der Mann war, der erzahlte was jeder in Deutschland erleibt hat. Das ganze Land war in Trümmer geschoßen, und viel Menschen waren Tod geschoßen von der Alliierten. Die Deutschen haben alles verloren, und das Gefühl, das Gefühl von Kummer, wollte Wolfgang Borchert aufschreiben. Die Geschichte von Beckmann war genau gleich wie die Deutschen erlebt hatten. Und die Absicht von Wolfgang Borchert war, das Gefühl von Deutschland auf Papier setzen.



Ein emotional Stück

Der alte Mann: Kinder! Kinder! Meine Kinder!

Tod: Warum weinst du denn, Alter?

Der alte Mann: Weil ich es nicht ändern kann, oh, weil ich es nicht ändern kann.

Tod: Rums! Tschuldigung! Das ist allerdingsschlecht Aber deswegen braucht man doch nicht gleich loszulegen wie eine verlassene Braut. Rums! Tschuldigung!

Der alte Mann: Oh, meine Kinder! Es sind doch alles meine Kinder!

Tod: Oho, wer bist du denn?

Der alte Mann: Der Gott, an den keiner mehr glaubt.

Tod: Undwarum weinst du? Rums! Tschuldigung!

Gott: Weil ich es nicht ändern kann. Sie erschießen sich. Sie hängen sich auf. Sie ersaufen sich. Sie ermorden sich, heute hundert, morgen huderttausend. Und ich, ich kann es nicht ändern.



Hier sieht man, wie die Menschen über Gott dachten. Nach dem zweiten Weltkrieg konnten die meisten nicht mehr in einen Gott glauben. Sie dachten das Gott nicht eingreifen konnte. Der Schreiber läßt das hier deutlich sehen. Wir glauben in einen Gott, darum wissen wir das Gott wohl eingreifen konnte. Es ist nicht gut als die Menschen nicht mehr in Gott glauben.
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