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Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann. (Erzählung)



1974 Personen: eine ganze Menge



Katharina Blum ist ein Dienstmädchen, das eine sehr schwere Jugendzeit hinter sich hat. Ihr Vater kommt verkrüppelt aus dem 2. Weltkrieg zurück nach Hause und ihre Mutter ist mittlerweile Alkoholikerin geworden. Durch Selbststudium und auch durch Unterstützung von Seiten der Familie Blorna (Herr Blorna ist Rechtsanwalt) arbeitet sie sich empor und erhält sie das Zeugnis einer Hauswirtschafterin. Sie bekommt einen sehr guten Ruf in ihrer Tätigkeit in dem Bereich ihres Berufes. Zum Teil ist sie freiberuflich tätig. Durch einen Zufall trifft sie während einer Karnevalsfeier einen verbrecherischen jungen Mann, der von der Polizei gefahndet wird, weil er angeblich einen Mord begangen hat. Sie nimmt ihn mit nach Hause und verbringt die Nacht mit ihm in ihrer Eigentumswohnung. (Sie hatte ihren Gatten verlassen und wurde deshalb als Ehebrecherin schuldig geschieden.) Am nächsten Morgen beim Aufwachen ist ihr neuer Freund verschwunden und sie wird von der Polizei verhaftet, weil sie von krimineller Unterstützung verdächtigt wird. Ihr Fall wird bei der Presse bekannt und die Boulevardpresse stürzt sich darauf. (Die "ZEITUNG", wie Böll diese Tageszeitung in seiner Erzählung nennt, ist natürlich die deutsche "Bildzeitung", ein berüchtigtes skrupelloses Blatt mit einer Millionenauflage, das nur auf Sensation gefaßt ist.) Der Journalist schreibt Katharina völlig kaputt. Er verleumdet sie und der Rufmord ist vollständig. Von der Familie Blorna wird sie vergeblich unterstützt. Als später die ganze Angelegenheit geklärt, bzw. der Verbrecher verhaftet worden ist, ist Katharina durch das Verhalten der Menschen in ihrer Umgebung und des Journalisten, der überhaupt keine Berufsethik kennt, dermaßen fertig, daß sie keinen Ausweg mehr sieht. Wenn in ihren Augen alles verloren ist, plant Katharina ihre Rache an dem verantwortlichen Journalisten und erschießt ihn. Damit wird sie zum endgültigen Opfer der ZEITUNG. Blorna kann als Rechtsanwalt die Verteidigung der Katharina auf sich nehmen. Böll verklagt aufs Neue die rücksichtlose Boulevardpresse und ebenfalls klagt er die Machogesellschaft an, in der eine Frau vorschnell angeklagt und verurteilt wird. Bei der Polizei zum Beispiel wird ganz einfach das Vernehmungsprotokoll öfters geändert. Der Journalist erklärte die Fälschungen der Aussagen dadurch, daß er als Reporter eingestellt sei "dem Menschen Artikulationshilfe zu geben". Böll vergleicht die Abwicklung der ganzen Geschichte am Anfang seines Werkes mit einem Wasserstrom und dessen Seitenströmen und Teichen, die miteinander auf verschiedenen Ebenen in Verbindung stehen, weshalb er auch manchmal von einem Rückstau im Sinne eines Rückschaus spricht. Seine Freundschaft mit dem berühmten Schrifsteller/Journalisten Günter Wallraff, der inkognito schon viele Mißstände enthüllt hatte ("Ganz unten", ins Niederländische übersetzt als "Ik Ali", "Der Aufmacher", in niederländischer Übersetzung "Redacteur bij Bild") und auch die Bildpresse entlarvte, hatte offensichtlich den Anreiz zu diesem Werk gegeben.
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